Genealogische Datenbank Bohrer
von Schauenburg, Simon
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Name von Schauenburg, Simon Geschlecht männlich Tod nach 1269 [1] Beerdigung Michaelskloster (Heidelberg) [69115],Baden-Württemberg,Deutschland
[1] - Grablege: Lorscher Propstei St. Michael auf dem Heiligenberg (?) [1]
Personen-Kennung I676 Mittelalter | checked Zuletzt bearbeitet am 2 Sep 2015
Vater von Schauenburg, Gerhard III. gest. nach 1226 Mutter N. Familien-Kennung F278 Familienblatt | Familientafel
Familie Anna Eheschließung 1262 [1] Kinder 1. von Schauenburg, Berthold III. gest. nach 1278 2. von Schauenburg, Hermann gest. nach 1277 3. von Schauenburg, Agnes gest. nach 1301 Familien-Kennung F279 Familienblatt | Familientafel Zuletzt bearbeitet am 28 Nov 2007
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Ereignis-Karte
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Fotos 
Siegel des Simon von Schauenburg aus dem Jahr 1237
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Notizen - genannt 1237-1269 [1]
Winfried Wackerfuß, DAS WAPPEN DER HERREN VON SCHAUENBURG (BERGSTRASSE) in Der Odenwald Bd 21 Heft 4 1974
[2]
Rund 150 Jahre, von etwa 1130 bis 1281, war die Schauenburg am Südwesthang des Ölberges bei Dossenheim Sitz des gleichnamigen edelfreien Geschlechts 1). Mit Lehen der Kirchen von Speyer, Lorsch, Worms und Ellwangen ausgestattet, beruhte ihre Machtstellung an der südlichen Bergstraße auf der Herrschaft Schauenburg mit den Vogteirechten in Handschuhsheim, Dossenheim und Neuenheim.
Als Schwiegersohn Poppos, des letzten Grafen von Lauffen, konnte Gerhard DJ. von Schauenburg (1206-1225) seinen Besitz erheblich erweitern, als dieses Grafengeschlecht 1220 im Mannesstamm erlosch. Zu den Lehensleuten der Schauenburger zählten edelfreie Familien wie die von Steinach, von Helmsheim, von Aglasterhausen, von Kirchheim und Ministerialen wie die von Dossenheim, Fus von Schauenburg, von Venningen u.a.
Der erstmals in einer Mainzer Urkunde von 1130 auftauchende Gerardus de Scoweburch 2) war der Bruder des Speyerer Bischofs Siegfried, der in eine heftige Fehde mit dem Lorscher Klostervogt Berthold von Lindenfels verwickelt war und der Sohn des Sieghard von Wolfsölden, verheiratet mit Irmengard *4) , der Tochter des Grafen Adalbert II. von Calw (Vogt des Klosters Lorsch! +1099). Diese genealogischen Zusammenhänge mit den Grafen von Calw, die als Wappen einen gekrönten Löwen auf Dreiberg führten, scheinen durch ein an unvermuteter Stelle gefundenes, bisher unveröffentlichtes Siegel des Simon von Schauenburg aus dem Jahre 1237 bestätigt zu werden. Es hängt an einer Urkunde, in der Simon dem Sigelo von Meistersel seine Zustimmmung zu einem Verkauf an das Kloster "utrine vallis" (Eußerthal, Krs. Bergzabern) gibt 3). Über diesen Verkauf liegt noch eine zweite Urkundenausfertigung mit dem gleichen Siegel vor. In Anbetracht der verschiedenartigen Beschädigung der Siegel, sollen hier beide abgebildet werden. (...)
4) [Anmerkung P. Bohrer :] Nach Genealogie-Mittelalter "Uota"
Literatur
1) W. Möller, Genealogische Beiträge zur Geschichte des Odenwald es und der Bergstraße - Schauenburg - in: Archiv für hess. Geschichte und Altertumskunde, Bd. 23,1950, S. 229 ff
2) M. Stimming, Mainzer Urkundenbuch, f. Bd., 1932, S. 478
3) Hauptstaatsarchiv München, Urkunden Rheinpfalz, U 416, 442
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Quellen
