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"13. Obivit Honestus Vir Petrus Tressler Incola hujas & sutor, in optimâ aetate, 40 circiter annorum. Iste bonus vir habebat verrucam ingentem in manu, quam scalpra, & falce sutoria tam diu irritavit, donec ipsam laederet, & sangius efflueret, exinde volebat pice cataplasmare, sed vulnus aluit, sic itaqz [itaque] per sesqui annum in istâ manu misere laboravit, et in opificio suo non potuit laborare, multa in medicos erogavit, dolores acerbissimos toleravit, ac demum provisus animam exspiravit."
Am 13. [Monat] verstarb der ehrbare Mann Peter Tressler, hiesiger Einwohner und Schuster, im besten Alter von etwa 40 Jahren. Dieser gute Mann hatte eine riesige Warze an der Hand, welche er mit dem Schnitzmesser und dem Schustermesser so lange reizte, bis er sie verletzte und Blut floss. Danach wollte er sie mit Pech (Pflaster) behandeln, doch die Wunde entzündete sich. So litt er anderthalb Jahre lang elend an dieser Hand und konnte seinem Handwerk nicht nachgehen; er gab viel Geld für Ärzte aus, erduldete bitterste Schmerzen und hauchte schließlich, versehen [mit den Sterbesakramenten], seine Seele aus.