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"10mo Martij Obivit Ingenius adolescens Joannes Petrus Nicolai Kreidemacher hujatis Incolae, & Annae Mariae conjugum filius, confessus quidem, sed sacrum viaticum non potuit sumere, quia non poterat deglutire, et quia non suspicabar tam citò ipsum moriturum, volebâ extremam unctionem usqz [usque] in Crastinum differre, ipse interim noctu mortuus est, eadem fata expertus, quae ille, qui die 26tâ Januarij, hoc anno decessit nimirum in Sylvâ ex arbore prolapsus."
Am 10. März starb der ehrbare Jüngling Johannes Peter Sohn der Eheleute Nicolaus Kreidemacher und Anna Maria, Einwohner Lorsch. Er hatte zwar die Beichte abgelegt, konnte aber das heilige Wegzehrungssakrament [Kommunion] nicht empfangen, weil er nicht schlucken konnte. Und da ich [der Pfarrer] nicht vermutete, dass er so schnell sterben würde, wollte ich die letzte Ölung bis zum nächsten Tag aufschieben. Inzwischen ist er in der Nacht verstorben und hat dasselbe Schicksal erlitten wie jener, der am 26. Januar dieses Jahres gestorben ist [Conrad Massoth], nämlich durch einen Sturz von einem Baum im Wald.