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5001 1498 Mitglied des Gerichts un der Landschaft (Absetzung Eberh. II. im Bauernkrieg)
1522-1530 Untervogt in Marbach 
Demler, Michael (I46343)
 
5002 1498-1514 Vogt in Blaubeuren Megenhart, Peter der_Jüngere (I46305)
 
5003 1499 und 1501 als Tochtermann und Erbe von Peter Megenhart der Ältere genannt
1488 und 1490 ein Haus am Markt. in Stuttgart
{Quelle : Worldroots.com} 
Holzhoy, Hans (I46331)
 
5004 15 Apr 1695? in Sala oder Lenno Masa, Lucia (I57387)
 
5005 15 Jun 1849 Acker, Mary (I70393)
 
5006 15 Sep 1884 ? Keiler Reese, Eva (I69700)
 
5007 15. ? Familie: Bauer, Johann Leonhard / Haselman, Anna Catharina (F2089)
 
5008 15. oder 22.10.741 Pfalz Quierzy Karl Martell (I583)
 
5009 15.02. Jahr in der Kopie des Familienbuches nicht lesbar Hermann, Catharina Barbara (I50821)
 
5010 15.03.1618 erwähnt Als Stadtmüller Weinheim mit seinem Fuhrknecht Seitz, Hans (I61061)
 
5011 15.06.? Schnell, Elisabeth (I57162)
 
5012 15.09.oder 15.11. Metz, "Bernhard" Karl (I47251)
 
5013 15.1.1629/6.12.1630 Brentano, Giovanni Battista (I62746)
 
5014 15.10. von Bayern, Theudebert (I1192)
 
5015 15.11.... Familie: Helwig, Karl Joseph / Heller, Wilhelmine (F7487)
 
5016 15.11.1582/3.1.1596 Brentano, Meister Antonio Maria (I62530)
 
5017 15.3.1716 als Vormund seiner Geschwister hat von Johann Krumscheid aus Hilscheid 25 Rth. geliehen(Gerichstbuch STAW Best. 360 Nr.1) Merkelbach, Peter (I54849)
 
5018 15.8. von Luxemburg, Siegfried II. (I244)
 
5019 15.? Wagner, Maria Barbara (I51654)
 
5020 15.? Albert, Katharina (I50185)
 
5021 15.? [zwischen 13. und 28.05.] Willig, Johann Peter (I60167)
 
5022 15.Trinittis 1624 = 17.06.1624 Familie: Renz, Johann Ulrich / Werlin, "Johanna" Maria (F14472)
 
5023 1501/1502 Weinlin, Paul (I48554)
 
5024 1502/1507 Sturmfeder, Conrad (I48930)
 
5025 1504 immatrikuliert in Tuebingen,
mag. 1508 
Megenhart, Georg (I46335)
 
5026 1505 Amtmann und Schultheiss in Kuppenheim bei Rastatt Renz, Hans (I46257)
 
5027 1505 kam er als Kaiserlicher Oberoffizier aus dem Türkenkrieg im ungarischen Habit - wie aus seinem Effigie [Bildnis] zu ersehen - von Kaiser Maximilian I. mit einem kostbaren Schwert und mit einem Ring seines Wohlverhaltens wegen beschenkt. Döderlein, Alexander (I23044)
 
5028 1505 zollerischer Hofmeister {AL Halder} von Ow, Markward (I59769)
 
5029 1507-1511 hgl. württ. Diener
1526-1534,1540-1542 Obervogt Lauffen und Beilstein
1537-1540 Oberpfleger Heidenheim
1542 Hauptmann
wird 1505 und 1524 mit Anteil am Unteren Schloß in Thalheim belehnt , erwarb 1512 den Rest des Schlosses käuflich 
von Frauenberg, Eberhard gen._der_Ältere (I48577)
 
5030 1510 Äbtissin St. Clara-Kloster Kühorn, Demuth (I48134)
 
5031 1511/1531 Richter in Weil der Stadt
1527-1531 Schultheiß in Weil der Stadt 
Heß, Martin (I48944)
 
5032 1515/1516 Sanwol, Hans (I48552)
 
5033 1515/1516 von Neideck, Eberhard I (I48824)
 
5034 1519/1520 Biermann, Peter (I48567)
 
5035 1520 Klosterfrau zu St.Clara Kühorn, Adelheid (I48136)
 
5036 1520/21 immatrikuliert Tübingen
1542-1552 Pfleger im Stift Oberstenfeld
1552-1568 Vogt und Keller in Weinsberg
1568-1585 Klosterhofmeister in Lichtenstern 
Renz, Ulrich II. (I46250)
 
5037 1523 Richter Wolffhart, Hans (I46227)
 
5038 1527 Lammwirt Sanwald, Wolf (I48464)
 
5039 1528 als Witwe genannt - an der Pest gestorben.
{Source: G. Todt in Worldroots.com} 
Kühorn, Margarete (I47543)
 
5040 1530-1611 Hüttmeister in Fischbach Greiner, Hans (I44703)
 
5041 1531 im Landtagsausschuß
um 1539 Bürgermeister in Marbach
1539 Vogtamts-Verweser in Marbach {laut Fiklersche Stiftung} 
Hunn, Michael (I46337)
 
5042 1531-1566 Mutter der Klause zu Weiler Megenhart, Magdalena (I46336)
 
5043 1531/1532 Krauß, Hans (I48566)
 
5044 1533 zweite Ehe Henneberger, Hermann (I48480)
 
5045 1539: Müller auf der Stolamühle in Eschenbach Miltner, Michael (I26253)
 
5046 1541 ?? Renz, Ludwig (I46256)
 
5047 1541/1542 Seiferheld, Georg (I48537)
 
5048 1542 Erbeständer Boxheimer Hof zusammen mit Heinrich Boxheimer Scheider, Wendel (I6922)
 
5049 1542-1545 auf dem Unteren Schloß Thalheim genannt
kauft 1544 Burg Ebersberg bei Backnang , die in den 50er Jahren von ihmm an Wilhelm von Massenbach gelangt
1545 im Streit mit Joachim von Neideck um Erbanteil an Langenbeutingen 
von Frauenberg, Hans (I48550)
 
5050 1545 steuerte er aus 700 fl Vermögen. Noch 1555 wird sein Haus als Anliegergrundstück genannt. Vaut, Bernhard (I62270)
 
5051 1550/1559 Kühorn, Hans (I48129)
 
5052 1550/1560 von Frauenberg, Hans (I48550)
 
5053 1550/51 Wolffhart, Simon (I48172)
 
5054 1551 und 1557 Caspar Lemmel in den Torgauer Steuerlisten genannt.
Für 1557 fand Kurt Wensch keine Torgauer Steuerliste. 
Lemmel, Caspar (I353)
 
5055 1551 zahlt Caspar Lemmel Landsteuer in Torgau "Vor dem Leipzischen und Spital-Tore": xxv ßo an Gütern nemlich xviii ßo Haus und Hof j ßo iij..(?) davon iiij g x ch Steuer.
20.8.1553 Caspar Lemmell Landsteuer in Torgau "Leipzisch und Spital-Tor": xxviij ßo Haus und Hof xiiij g auf alle drei Fristen.
3.6.1561 Torgau. Leypisch Viertel: Ilgen Lemmell xxj ßo Haus und Hof; Baltzer Lemmell xxxv ßo Haus und Hof. "Vor dem Leipisch und Spital-Tor: Caspar Lemmell xxj ßo Haus und Hof.
1569 Torgau. Fischer-Viertel: Ilgen Lemel xxx ßo Haus und Hof. Leipzigisch Viertel Baltzer Lemmell xxxv ßo Haus und Hof. Leipzigisch und Spital-Tor: Caspar Lemmell xxj ßo Haus und Hof.
1570 ist Caspar Lemmel nicht mehr erwähnt. 
Lemmel, Caspar (I353)
 
5056 1551-1553 nur Caspar Lemmel in Torgau.
3.6.1561 Torgau. Leypisch Viertel: Ilgen Lemmell xxj ßo Haus und Hof; Baltzer Lemmell xxxv ßo Haus und Hof. "Vor dem Leipisch und Spital-Tor: Caspar Lemmell xxj ßo Haus und Hof.
1569 Torgau. Fischer-Viertel: Ilgen Lemel xxx ßo Haus und Hof. Leipzigisch Viertel Baltzer Lemmell xxxv ßo Haus und Hof. Leipzigisch und Spital-Tor: Caspar Lemmell xxj ßo Haus und Hof.
1570 Torgau. Fischer-Viertel: Ilgen Lemmel xxviij ßo Haus und Hof. Leipzigisch Viertel: Baltzer Lemmell xxxv ßo Haus und Hof.
1595 Ilgen nicht mehr genannt. 
Lemmel, Ilgen (I356)
 
5057 1551-1553 nur Caspar Lemmel in Torgau.
3.6.1561 Torgau. Leypisch Viertel: Ilgen Lemmell xxj ßo Haus und Hof; Baltzer Lemmell xxxv ßo Haus und Hof. "Vor dem Leipisch und Spital-Tor: Caspar Lemmell xxj ßo Haus und Hof.
1569 Torgau. Fischer-Viertel: Ilgen Lemel xxx ßo Haus und Hof. Leipzigisch Viertel Baltzer Lemmell xxxv ßo Haus und Hof. Leipzigisch und Spital-Tor: Caspar Lemmell xxj ßo Haus und Hof.
1570 Torgau. Fischer-Viertel: Ilgen Lemmel xxviij ßo Haus und Hof. Leipzigisch Viertel: Baltzer Lemmell xxxv ßo Haus und Hof.
1595 Torgau. Leipzigisch Viertel: Baltzer Lemmell xxxv ßo Haus und Hof; Spittel-Viertel: Melchior Lemmell xviij ßo Haus und Hof. 
Lemmel, Balzer (I350)
 
5058 1553 quittierten "Thoma Wolffhart und Hanns Wolffhart,gebrüder und Bürgerer zu Waiblingen" den Erhalt von
100 Gulden von Bürgermeister und Rat zu Esslingen im Namen ihrer "liebe(n) baß "Anna Kiehornin von Waiblingen
weylund ain closterfraw zu Sant Clara zu Eßlingen" und verzichteten in Gegenwart des Waiblinger Vogts Johann
Waltenperger auf jede weitere Forderung

In Waiblinger Musterungsliste von 1536 "Thoman Wolffhart"
In der Türkensteuerliste von 1545 "Thomas Wolffhartt" mit einem veranschlagten Vermögen von 900 Gulden

08.1525 hatte er noch keinen Hausstand
er erscheint zuerst in der Musterungsliste 1536 (noch nicht 1523) danach noch in den Listen 1553,1558,1560
immer mit Spieß und Rüstung
1559 zinst er für die Leonhardspfründe aus 1 M. Acker am Schmalen Pfad,gelegen neben einem Grundstück des Michel Wolfhart (es ist derselbe Acker,aus dem sein Vater Hans 1535/40 zinspflichtig war),
ferner aus 1 M. Weingarten im Seherberg zusammen mit Michel Wolfhart (auch für diesen Weingarten war Thomas' Vater zinspflichtig)
und schließlich für die Frustinger Pfründe aus 2 M. Acker zusammen mit Claus Reiter (dieser Nicolaus Ritter war mit Judith Wolfart verheiratet ...)
"Thoma Wolfhart" war 1560 der Erstgenannte der 7 Waiblinger Teilnehmer beim Stuttgarter Pfeilschießen
als Pate wird er genannt 1558,1559,1561 und zuletzt am 11.04.1563 In diesem Jahr muss er gestorben sen,da das Kellereilagerbuch von 1563 bereits seine Witwe erwähnt

{W.Ludwig,SWBF Bd 19 H4 1988,S182} 
Wolffhart, Thomas (I46229)
 
5059 1555/1560 Greiner, Albrecht (I46581)
 
5060 1556 Hofbeständer Straßen
1560 in Feudenheim beurkundet
1570 werden seine Erben und Nickel Schaff zu Straßen genannt 
Schoff, Lorenz (I45775)
 
5061 1556 Kanoniker (?). 1526 ist er noch Inhaber der Vikarie in der Pfarrkirche lrmelshausen, von der er sich jedoch schon vor einigen Jahren entfernt hat (Bendel, Visicationsbericht S.44 Nr. 46b: plerisque abhinc annis profugus). Er wird 1556 erster protestantischer Pfarrer von Römhild (vorher wohl Stiftskustos), bereits, 1557 Pfarrer von Ostheim vor der Rhön und Superintendent für das Amt Lichtenberg (Germann, Forster, Urkunden S.87 Nr.32,IV Anm.1 und S.91 Nr.32,VIII; Binder: ZVThürG NF 9 S.83f. und NF 10 S. 144; Förtsch, S. 82, 87).
1561 wird er Pfarrer und Dekan in Schleusingen. - + 1573 (Kuhr S.294 Nr.2505). 
Faber, Paul (I47429)
 
5062 1558 Nachsteuer vom Heiratsgut Sanwald, Wolf Jung (I48498)
 
5063 1558 war er tot, damals steuerte seine Witwe 3 Pfund 6 ß h. Auch sie scheint bald darauf gestorben zu sein. Vaut, Bernhard (I62270)
 
5064 1558 zinst er für für sein Haus, zwei Scheunen, eine Hofraite und eine halbe Mannmahd Baumgarten in Gönningen (Lagerbuch Kellerei Tübingen von 1558, H 101/1806). Wagner, Meynes Jung (I51196)
 
5065 1561-1595 besitzt Balzar Lemmell/Lömmell Haus und Hof in Torgau im Leipziger Viertel. (Sein Bruder Caspar ist ev. Pfarrer in Niederösterreich.) Lemmel, Balzer (I350)
 
5066 1563 Hofprediger und Kaplan auf Schloss Dyck Merckelbach, Thomas (I10794)
 
5067 1564 ist Reinhard von Merckelbach als Rentmeister des Palantschen Amtes Born bei Sittard bezeugt. Er ist zugleich Oberschultheiß von Aldenhoven, was auf die nahegelegene Burg Engelsdorf hinweist. Merckelbach, Reinhard (I12970)
 
5068 1564 oder später Hunn, Agnes (I46223)
 
5069 1565-1580 Gerichtsbüttel
1581-1586 Marktmeister 
Geisheimer, Bonifacius (I43775)
 
5070 1565/1566 Bechstein, Lienhard (I48525)
 
5071 1565/1570 Greiner, Melchior (Melcher) (I44707)
 
5072 1566 richtete der in der Glashütte Fautspach, bei Murrhardt geborene
Glasmacher Hans Greiner, der Sohn des Hüttmeisters Paulin Greiner in
Neulautern, an Herzog Christoph ein Gesuch, wonach er den zur
Backnanger Vogtei und zum Böhringsweiler Forst gehörenden Hof Fischbach,
der "hieuor getrennt gewesen" und "etwas in Abgang gekommen" sei, mit
allen Zugehörungen von Paul Widmann und dem Pfleger der Conrad Jägerschen
Kinder gekauft habe, aber nur unter der Bedingung, daß er die
Erlaubnis zur Errichtung einer Glashütte bekomme, da sich "keiner vff
vnd bei dieses hofs guetter betragen" könne. Zu dem Hof gehöre auch eine
entlegene Buchenwaldung, aus der aber "keiner nichzt denn durch glasen
abgewinnen mag", weil das Holz daraus nicht abbefördert werden könne.
Daß der Hof "etwas in Abgang gekommen" war, wird auch vom Vogt von
Backnang in seinem Bericht bestätigt: Paul Widmann und Conrad Jäger
seien durch Hagel verderbt worden. Dann sei "der sterbenndt bei Inen
eingerissen". Jäger und Widmann seien mit Weib und Kind gestorben. Die
Äcker seien etliche Jahre angebaut gewesen, dann wieder wüst gelegen.
Für den Hof habe sich kein Käufer gefunden; er sei dann so verwildert,
daß sich kein Bauersmann darauf setzen möchte. Auch sei das zwischern
den Gütern gelegene Haus "gar übell erbauwen" und mit Stroh gedeckt.
Der Vogt rät an, den Hof dem Supplicanten zu kaufen zu geben, damit
die Gläubiger zufriedengestellt werden könnten. Über den zum Hof gehörenden
Wald wird berichtet:"Vnnd wiewoll E. F. Gn. Lagerbuch nur
sechtzig morgen Waldts vermag so ist doch desselben vber die Tausendt
Morgen". Dieser Wald war es auch, der Hans Greiner bewog, für den verwahrlosten
Hof einen verhältnismäßig hohen Kaufpreis zu bieten, denn
zum Betrieb einer Glashütte war außerordentlich viel Holz erforderlich.
In solchen Glashütten wurde schon seit Jahrhunderten in den ausgedehnten
und unwegsamen Gebieten des Welzheimer und Mainhardter Waldes
sowie des Schurwaldes gewöhnliches Gebrauchsglas, meistens das sogenannte
Waldglas, in Form von Hohlglas (Trinkgläsern) und von Fensterglas
hergestellt.
Nach eingehender Berichterstattung des Vogts und des Forstmeisters
erhielt Hans Greiner die Erlaubnis, zum Bau der Glashütte, und damit
war der Kauf endgültig. Der Kaufpreis betrug 2005 Gulden, von denen
505 bar, der Rest in jährlichen Zielern zu bezahlen war. Die Erlaubnis
wurde auf 10 Jahre erteilt. der Hüttzins auf drei Gulden jährlich festgesetzt.
Von irgendwelchen' Vergünstigungen bezüglich der Steuern und
Lasten, wie sie anderen Hüttmeistern ab und zu gewährt wurden, war
nicht die Rede. Nach Ablauf der 10 Jahre erbot sich der Hüttmeister zu
einem höheren Zins und erhielt die Hütte für weitere zehn Jahre um fünf
Gulden jährlich. Dabei blieb es bis 1600. So oft der Bestandsbrief endigte,
sollte Hans Greiner wie bei Besitzänderungen zehn Gulden Handlohn und
Weglöse bezahlen. Gegen diese regelmäßig wiederkehrende Belastung be-
schwerte er sich, da er den Bestand "seiner erblich innehabenden Glashütte
für ewig und beständig" halte. Dazu hat aber der Herzog in einer Randbenerkung
ungnädig resolviert: "Nichts vnd so er dieselbige nicht wiederumb
bestehn würdt, werden es wür ime nemmen."
Sofort nach der Genehmigung hatte Hans Greiner mit dem Bau der
Glashütte begonnen. Er brachte den Hof wieder in Ordnung und hatte
auch mit seiner Glashütte gute Erfolge. In einem späteren Bericht wird
gesagt,der Hüttmeister sei ein guter Haushälter; er habe die Hütte "an-
gericht und sich dabei bishero viel gebessert. Nicht allein, daß er das Holz-

haus neu gebaut und zu einer "feinen bürgerlichen Wohnung" gerichtet
habe, habe er auch für das Hüttengesinde zwölf Nebenhäuslein gebaut.
Auch liefere er Glaswaren für den herzoglichen Hof.
Wenn man heute kurz nach Sulzbach von der nach Großerlach und
Mainhardt führenden Poststraße links abbiegt, kommt man im Fischbachtal
zu den drei Weilern. Man vermutet kaum, daß in diesem fernab vom
Verkehrslärm liegenden einsamen Wald- und Wiesentälchen früher einmal
eine kleine Fabrik betrieben worden ist. Die idyllische Ruhe dieses
Plätzchens wurde aber anscheinend durch die Glashütte nicht gestört; wir
lesen darüber: "Wie meniglich waisst, liegt dieser Vischbach weith abwegs
In Wäldern, dahin Niemandt kombt, dann der glass kauffen, oder sonsten
von Wunders wegen das glasen sehen wil."

1573 legte der Hüttmeister die gegenseitigen Verpflichtungen zwischen
ihm und seinen Glasmachern in einem Bestandsbrief fest. Er verpflichtete
sich, sie "vor Andern Gläsern zu treibung Ihres Handwercks" aufzunehmen
und ihnen eine Behausung und Wohnung zu setzen und zu bauen,
damit sie samt Weib und Kindern Unterschlupf finden und auch ein Kühlein
halten können. Dagegen verpflichteten sich die Glasmacher, sich gegen
seinen Fürsten und Herrn mit Geboten und Verboten untertänig und gehorsam
zu erweisen, des Hüttmeisters und seiner Erben Nutz und Frommen
zu schaffen, Schaden zu meiden, gehorsam zu sein und sich zu verhalten
wie es Ehr- und Biederleuten, getreuen Beisassen und fleißigen Dienern,
Schäffern und Arbeitern gebührt und wohl ansteht. Ferner verpflichteten
sie sich, nicht ohne Vorwissen des Hüttmeisters "außer seinen Dienst zu
gehen", sondern von einem Jahr zum andern zu bleiben, wie das auch bei
anderen Glashütten Herkommen und gebräuchlich ist.

1592 suchte Greiner um Genehmigung zur Errichtung einer Stampfmühle
nach. "Zu stampffung der Tügel Erde ist er einer Stampffmühlin
nodtürftig. Wie aber der Stampff solche großen Unkosten nit austragen
oder bezalen mag", bittet der Hüttmeister, auch einen Gang zum Mahlen
des Mehls "zue Haußnodtdurft" mitbauen zu dürfen. Mit Erlaß vom
11. November 1592 wurde ihm bewilligt und concordiert, daß er "zu sellicher
Hüttin besserem Nutzen und für seine und des Hüttengesindes Haushaltungen
(doch sonst weiters nicht)" ein Mahlwerk mit einem Stampfgang
und einem Mahlgang einrichten dürfe und zwar an dem zunächst unter
der Hütte gelegenen Fischbächlein, wo früher schon eine Mühle, Haaselmühle
genannt, gestanden sein soll. Der Mühlzins wurde auf zwei Pfund
Heller festgesetzt.
1595 wurde ihm bewilligt, eine Mahlmühle mit zwei Gängen zu bauen
und dort sowohl für die Fremden und Ausgesessenen wie für sich und das
Hüttengesinde zu gerben und zu mahlen. Der Mühlzins wurde auf drei
Pfund Heller und einen Scheffel Mühlkorn erhöht.
Am 2. August 1591 verlieh der HoPpfalzgraf Melissus in Heidelberg auf
Grund kaiserlicher Vollmacht "in betrachtung der ehrbarkait / redlichkait /
geschicklichkait / guter Sitten / tugent vnd vernunft / damit der ehrenhaft
Johan Greiner zu Fischbach begabt, demselben Johan Greiner / seinen
ehelichen Leibeserben" usw. ein Wappen. Am Gasthof zum Lamm in
Brettach Kreis Heilbronn, der vom Sohn Melchior des Hüttmeisters Hans
Greiner erbaut wurde, ist dieses Wappen heute noch in Stein gehauen und
gut erhalten zu finden.
Eine Bitte in Steuersachen von 1599 gibt uns auch einigen Einblick in
den Hüttenbetrieb. Der Gesuchsteller führt aus, daß er und seine Frau zu
alt seien, um sich noch die Last einer Schankwirtschaft aufzubürden, daß
beide vielmehr viel lieber die Ruhe suchen und haben möchten, die ihrem
Alter zustehe. Trotzdem er sich zu Herbstzeiten einen "zumblichen drunkh
fassen vnd einlegen thue", reiche dieser nicht aus, da er für die jungen,
ledigen Gläserknechte und andere Ehehalten viel brauche. Auch habe er
neben seinen Kindern viele Besuche ("vihlen befründten täglichen Uberfahl")
und damit eine beschwerliche Haushaltung. Viele fremde Herrschaften
vom Adel und andere "Ansehnliche Leuth" kämen "von glasens
besichtigung wegen", die dann nach Verrichtung ihres Begehrens einen
Trunk zu tun gewohnt seien. Da keine Gaststätte in der Nähe sei, könne
er sich der Verpflichtung nicht entziehen, diese Gäste unentgeltlich zu bewirten.
Zudem müsse er auch die Glasführer und Glasträger (Händler)
zur Erhaltung der Hütte und des Handels, der zur Zeit nicht gerade blühe,
verpflegen. Es wäre ihm deshalb nichts lieber, als wenn jemand hier eine
Wirtschaft auftun wollte.
Zur Unterbringung der Schürer und fremder Gläser, die er als Spezialisten
für bestimmte Erzeugnisse, wie die "ungewohnlichste gattung
von Distilliergläsern" einstellen mußte, habe er Häuslein erstellen müssen.
Wenn diese Häuslein nun auch mit neuen Gülten und Rauchhennen be-

lastet würden, würde dies "zu noch mehrer beschwerlicher Staigerung des
hofs vnd der hütten gereichen". Er bittet, ihm im Hinblick darauf, "zu was
erhöhung Ich disen meinen hoff Vischbach In Zeit meiner Innehabung
gebracht vnd wie der jetzige oberkheitliche eintrag, gegen der vergangenen
Zeit geföll zuuergleichen", das Umgeld, die Rauchhennen und das Vogtgeld
aus den Nebenhäuslein zu erlassen oder für das Umgeld einen bestimmten
Betrag ("ein genanndt leidlich geltlin") festzusetzen. Der Bescheid
lautete, daß Greiner entweder Umgeld nach dem Verbrauch oder zu
seinen Lebzeiten jährlich 10 Gulden zu entrichten habe. Seine Erben sollen
aber das gebührende Umgeld bezahlen. Von jedem Nebenhäuslein sind
jährlich drei Schilling Vogtrecht und eine Rauchhenne zu geben. Der Hüttmeister
suchte dann darum nach, daß er dieses Vogtgeld von den verheirateten
Knechten wieder einziehen dürfe.
Um den Quarzsand zu einer flüssigen Glasmasse zu schmelzen, sind
sehr hohe Hitzegrade erforderlich. Diese Temperaturen werden heute mit
Kohlenfeuerung in Regenerativölen erzeugt, die nach wissenschaftlichen
uberlegungen gebaut sind. In den alten Waldglashütten kannte man nur
die Holzfeuerung in primitivster Form. Zum Glasschmelzen waren deshalb
ungeheure Holzmengen erforderlich. Fast noch mehr Holz erforderte die
Pottasche, die an Stelle der heute verwendeten, chemisch hergestellten
Alkalien dem Quarz beigegeben werden mußte, um ihn leichter zum
Schmelzen zu bringen. Diese Pottasche wurde aus der Asche hergestellt,
die teils als Hausasche in den Haushaltungen der Dörfer und Städte in
einem größeren Umkreis gesammelt, teils aber auch als Waldasche im Walde
durch Verbrennen unbrauchbaren Fall- und Abfallholzes gewonnen wurde.
Um diesen großen Holzverbrauch in geregelte Bahnen zu lenken, bestimmte
schon die Forstordnung von 1495, daß bei der Abgabe von Holz an Glashütten
nicht Holz von der Ebene genommen werden solle, sondern "allein
in den Klingen, Bergen und anderen dergleichen ungelegenen Orten, da
das Holz zu verbrennen und sonst nicht mag von statten gebracht werden".
Die Glashütten wurden deshalb meistens in abgelegenen Waldgegenden
errichtet, wo keine Abfuhrmöglichkeiten vorhanden waren, und wo
die Waldungen deshalb so gut wie nichts eintrugen. In diesem Sinne hat
auch Hans Greiner in seinem Gesuch von 1566 darauf hingewiesen, daß e1
das Holz aus einem Walde nehmen werde, wo es "von wegenn der dieffen
wind großen klingen weder vff der achs, item vff dem Wasser noch sonsten
in keinem weg herfür vnnd zuland gebracht" werden könne. Die Grundherren
nahmen die Glasmacher meistens gerne auf, weil sie ihnen eine
ständige Einnahme aus bisher nicht nutzbaren Wäldern brachten, und weil
die Glashütten der Bevölkerung in den armen Waldgegenden mancherlei
Beschäftigungsmöglichkeiten boten. Aber schon nach wenigen Jahren
setzten dann die Klagen der Forstbeamten über Waldverwüstung und der
Bevölkerung über Schmälerung und Verteuerung ihres Brennholzes und
des Holzes zu gewerblichen Zwecken ein. Auch für die Glashütten selbst
mit ihrem Bedarf von 5-15 Morgen jährlich wurde die Brennholzbeschaftung
immer schwieriger, und schließlich wurden die Hütten aufgegeben
oder an einen anderen Ort verlegt, wo diese Entwicklung dann wieder von
vorn begann. Die Sorge und der Streit um die Holzbeschaffung zihet sich
deshalb wie ein roter Faden durch die Geschichte jeder Glashüttte.

Meistens wurde den Glashütten in ihrem Bestands- oder Lehensbrief
ein bestimmtes, oft recht großes Waldgebiet zur Abholzung zugewiesen.
Hans Greiner konnte in seinem Gesuch darauf hinweisen, daß er die Glashütte
aus seinem eigenen, zum Hof Fischbach gehörenden und in den Lagerbüchern
mit 60 Morgen verzeichneten Walde beholzen könne. Trotzdem
meldete sich auf sein Gesuch um Bewilligung einer Glashütte sofort ein
Murr-Floßberechtigter von Marbach mit der Bitte, die Glashütte, welche
der "Hüttmaister vnnd glaser zur newen lauttern" bauen wolle, "gnedig-
lich abzuschaffen" und ihn, den Floßberechtigten, "also bey solcher floß-
gerechtigkayt vonn gemeines nutzens wegen" nicht zu beeinträchtigen. Der
Wald und die Brennholzversorgung würden notleiden, und er müßte, "vom
solcher von Altersher geüpter gemeinnützigen Gerechtigkayt vnnssers
Floßhandels abtretten, dieweil der fürlauffendt Bach bey obgemelltem
hof Inn den zureisenden Wassern vnsers Flotz begriffen". Uber diesen Einspruch
berichtete der Vogt von Backnang, daß das Holz aus dem Fischbacher
Wald "warlich nit khann oder mag geflößt werden". Auf dem Hof
könne sich keiner halten, wenn keine Glashütte errichtet werden dürfe.
Wenn die von Marbach großen Schaden besorgen, so hätten sie eben "den
hof um den Kaufschilling, wie Inn der Gläser begert zu haben, genommen
vnd darnach besehen, wie sie den Floß anrichten vnnd das holz flößig machen.
Das würdt aber, wenn sie schon etlich Tausent güldin verbawen nit
sein mögen. Dann die von Sulzbach es nit leiden könnden. Wie der Augenschein
giebt würdten jre Häuser, Scheuren vnd Stell gar mit Wasser ausgefüllt,
vollendt geschweigen wie es jnn Kellern zugeen würdt". Auch der
Forstmeister von Neuenstadt berichtete, daß das Holz nicht flößbar sei.
Die Erlaubnis, in Fischbach eine Glashütte zu errichten, war an die
Bedingung geknüpft worden, daß Greiner nur Holz aus seinem Wald nehme
und auch keines zukaufe, weil sonst für die Marbacher und andere Untertanen
ein Mangel an Brennholz entstehen könnte. Uber diese Einschränkung
beschwerte sich Hans Greiner "zum höchsten". Er könne den Kauf
unter dieser Bedingung nicht annehmen. Wenn er jetzt mit großen Kosten
eine Glashütte errichte, so habe er aus den ihm zugelassenen Wäldern für
acht Jahre Holz. Dann müßte er sich mit des Hofes Gütern betragen und
würde mit Weib und Kind in Armut verderben. Seine Einwände wurden
aber abgewiesen mit der Bemerkung, daß sein Wald, der zwar in den La-
gerbüchern nur mit 60 Morgen erwähnt sei, gegen 1000 Morgen umfasse
und deshalb für lange Jahre ausreichen müsse. Diese Schätzung war zweifellos
zu hoch gegriffen; spätere genauere Angaben sprechen von einem
Wald mit 127 1/2 Morgen im Ranzenberg und von einem mit 285 1/2 Morgen
zwischen der Mordklinge und dem Hermlesberg. Hans Greiner fand sich
mit der einschränkenden Bedingung ab, scheint sich aber später nicht mehr
daran gehalten zu haben.
1578 berichtet der Forstmeister von Neuenstadt gelegentlich der Erneuerung
des Glashüttenbestandes um 10 Jahre, daß er im Heßbergs viel
Holz habe, das wegen der Klingen zu keinem andern Nutzen als zum Verglasen
zu bringen sei. Er erhielt darauf die Weisung: QSie sollen von Jahr
zu Jahr 10 Morgen so hoch sie können verkaufen vnd sie sollen das schadhafte
Holz so in den Klingen liegt mit guter Vrkhund verkaufen."

1584 bittet der Huttmeister "flehentlich" um käufliche Oberlassung
von jährlich 4-5 Morgen Holz aus dem "dickhen Walldt, an denen
von Großen Höchberg Wälldt vnd Büchelberg, deßgleichen an die von Be-
ringsweiler,die Roth vnnd Erlacher Wälldt, den Graven von Lewenstein
zugehörig" stoßend, da ihm in seinen eigenen Wäldern "zu erhaltung der
Glashüttin" Mangel an Holz eintreten werde und besagter Wald der Herrschaft
nichts eintrage. Der Forstmeister befürwortete dieses Gesuch und
dem Hüttmeister wurde zugestanden, er solle "diesmal aus diesem Wald
vier Morgen erhalten".
Hans Greiner hatte sich im Laufe der Jahre auch einen Hof in Höchberg
zugekauft, mit dem ein gewisses Nutzungsrecht an den großen Gemeindewaldungen
verbunden war. Damit habe "die Glashütte mit dem
Holz einen behelf" gehabt. 1592 wird berichtet, der Hüttmeister gebrauche
die Fürsichtigkeit, daß er die Hütte gemeinlich aus den benachbarten Hölzern
der Löwensteinschen Untertanen beholze und diejenigen, so dazu
d.h. zu seinem eigenen Hof) gehören, so lange verschone.
1603 bittet Greiner, ihm den freien Kauf von Holz und Asche zuzulassen.
In einem neuen Bestandsbrief vom 11. November 1606 ist die Beholzung
der Hütte wie folgt geregelt: Aus den herrschaftlichen Waldungen
und den Privatwaldungen der Untertanen dieser Gegend darf der Hüttmeister
kein Holz zum Verglasen "vff der Achs" aus den Wäldern führen.
Kaufen darf er Holz nur "bei den benachparten Anstößern, die nit vnssere
vnderthanen seien". Aus den zum Hof gehörenden Waldungen darf er nur
soviel entnehmen, als er zum Glasen braucht. Mit dem Fällen in dem zur
Hütte gehörenden Wald hat er sich bei Strafandrohung an die Weisungen
der Forstmeister zu Neuenstadt und zu Reichenberg zu halten.
Für Hans Greiners Nachfolger Caspar Greiner war 1636 die Holzfrage
so brennend geworden, daß er darum nachsuchte, die Glashütte näher an
den Wald hin verlegen zu dürfen: "Dahero anitzo daß etwaß weiters endtlegene
Brennholtz mit beschwerlicher Fuhr vnd großen vncosten beigebracht
werden müßte, worzue doch weder zug vihe noch andere möglichkeit
vorhanden. Damit aber die freye Kunst des Glasswercks Ihren fürgang
behalten, Ich auch neben anderen Glasern die notwendige nahrung
dardurch erwerben mag . . . mir gnädigst zu vergonnen, meine alte
Glashüttin (damit selbige sowohl zur erspahrung beschwerlichen vncostens
etwas näher kommen möchte) vff meine Wisen allda zu versetzen." Er
scheint mit dem Bau südlich des Ranzenbergs und zwar auf Löwensteinschem
Gebiet, etwa 1 km taleinwärts vom heutigen Unterfischbach," sofort
begonnen zu haben, denn der Forstmeister von Löwenstein berichtete, er
habe ihm verboten, mit dem bereits begonnenen, eine Viertelstunde von
Fischbach entfernten Bau fortzufahren. Der Forstmeister befürwortete
aber die Bauerlaubnis, und Caspar Greiner zahlte dem Forstmeister von
Löwenstein von da an jährlich 15 Gulden Hüttenzins.
Im Jahre 1610 wurde dem nun 80jährigen Hans Greiner die Bürde seines
Glashüttenbetriebs zu schwer. "Weil er seiner Leibsschwachheit halber
seiner schweren Haushaltung nit mehr vorstehen kann", versammelte er
seine Kinder um sich und übergab den Hof und die Glashütte mit allen
Rechten und Gerechtigkeiten und samt allen darauf stehenden "beschwernussen"
dem Manne seiner Enkelin. dem Hüttmeister Jeremias Greiner
von Westerbach bei Murrhardt um 9000 Gulden, von denen die Hälfte bar,
die andere Hälfte mit jährlich 500 Gulden zu bezahlen war. Der Sohn
Albrecht erhielt die Mahlmühle samt einem Viertel Boden zur Hofstatt
um 1150 Gulden bar. Der Vater behielt sich zur lebenslänglichen Nutz-
nießung ein Haus, einen halben Garten und vier "Krauttbett" vor. Hans
Greiner durfte sich keines langen Ruhestandes erfreuen; 1611 starb er. Die
Grabrede, die ihm Pfarrer Schöllkopf von Sulzbach hielt, liegt gedruckt in
der Landesbibliothek Stuttgart vor.

{Quelle : Auszug aus Die Glashütte zu Fischbach bei Sulzbach a. d. Murr von K a r l G r e i n e r } 
Greiner, Hans (I44703)
 
5073 1567 bittet er als ein "vertriebener Pfarrer" um einen Kirchendienst in Württemberg; bleibt aber bis 1569 in Ottenschlag Lemmel, Caspar (I354)
 
5074 1567 imm. in Tübingen.
1571 imm. in Wittenberg/Lutherstadt. 
Erer, Konrad (I59433)
 
5075 1567 versteuert Balzar Lömmell Haus und Hof in Torgau im Leipziger Viertel. Lemmel, Balzer (I350)
 
5076 1567 versteuert Ilgen Lömmell in Torgau Haus und Hof im Fischerviertel. Lemmel, Ilgen (I356)
 
5077 1568 im Gericht zu Öschingen von Ow, Hanns (I59625)
 
5078 1568 ist er ein "junger Bub" d.h. er ist vielleicht 10 Jahre alt und stammt aus der ersten Ehe seines Vaters.

1612 wurde er mit dem österreichischen Lehen zu Öschingen belehnt. Die Lehengüter waren aber größtenteils in den Besitz mehrerer württembergischer Bauern übergegangen. Er sollte deswegen mit 1100 fl entschädigt werden, obwohl der Wert der alieninierten Güter auf 10-12000 fl. angeschlagen war. 1623 wohnte er in Rottenburg, 1525 zog er mit seinen 2 Söhnen nach Innsbruck, um dort bei Erzherzog Leopold zu supplizieren, wobei er sich auf die Verdienste Bartholomäus' von Ow berief. Er befinde sich samt 5 mutterlosen Kindern in großer Not und Elend. Auf württembergisches Gebot hin, hätten ihm seine Schwäger (d.h. wohl allgemein angeheiratete Verwandte) alles Lehengut entzogen. Er versicherte dabei, dass er, obwohl inmitten württembergischer Umgebung befindlich, sich nicht derselben Religion gemäß verhalten wolle, "sondern meine Kinder alter, wahrer, katholischer religion nach underhalte". Die Vermögensverlußte in Eschingen scheinen damit zusammenzuhängen, dass Hanns und sesein Vater sich nicht der neuen Religion angeschlossen hatten, so dass ihnen jede Unterstützung Württembergs gegenüber den württembergischen Untertanen fehlte. Am 22.12.1627 wird von Rottenburg aus berichtet: "es hat Hanns von Ow wegen mangelnder Sustentation sich in das Kriegswesen begeben und hat hier zwei Kinder hinterlassen, welche gar keine nahrung haben." Es wird noch von wiederholten erfolglosen Reisen des Hans nach Innsbruck berichtet. 1634 starb er. Seine Frau, deren Namen nicht überliefert ist, muss schon vor 1625 gestorben sein.
{Schön, T., Gesch.d Fam. von Ow, 1910} 
von Ow, Hanns (I59668)
 
5079 1570 des äußeren Rats, 1595 des inneren Rats,1598 des großen Rats, 1603 Bürgermeister, Wahlherr, 42 Jahre Stadtbaumeister (erbaute 1587 die Lateinschule) Döderlein, Alexander (I23048)
 
5080 1570 erschlagen von seinem Schwager Martin von Ow. Er war also sehr wahrscheinlich Schwiegersohn des Caspar von Ow. Schmid, Jacob (I59658)
 
5081 1570/80 Müller auf der Utzenmühle,
1585/95 auf der Haselmühle, Mitteleschenbach 
Miltner, Michael (I26226)
 
5082 1571 zusammen mit seinem Bruder Velten Keim Erbbeständer eines Hofgutes zu Biblis Keim, Wendel (I21117)
 
5083 1571,1574,1582 Margarete, Margretha
1579 Margareta Gleserin 
Gleser, Margareta (I22986)
 
5084 1572 erhielt er das Bürgerrecht in Straßburg, trat als Zimmergeselle in die Zimmerleutzunft ein Archives municipales, Straßburg Bürgerbuch III, 1572, S. 208: "Hans Schoch von Kunspach der Zymmermann hatt das Burgkrecht kaufft und dient zum Zymmerleuth den 30 septembris 1572." Schoch, Hans (I5071)
 
5085 1572/1576 Windhetzer in Schleusingen
1576 Jägerbursche in Schleusingen
1584 Oberförster und Jagdamtsverwalter in Schleusingen
1604 Kursächsisch-sächsischer Ober-, Wild- und Jägermeister in Schleusingen
1604 Oberförster- und Jagdamt, Oberwildmeisteramt in der Grafschaft Henneberg
1608 Chur- und fürstlicher Oberwild- auch Forst- und Jägermeister in Schleusingen 
Abesser, Sebastian (I7014)
 
5086 1572/73 (für 1 Jahr gewählter) Ratsbürgermeister {Wenn Steine erzählen könnten, Dieter Blüm}
Hausbesitzer (heute Am Bürgerhaus 6 - Haus Spengler),
um 1600 ist Besitzer der Bacalaureus (Hilfslehrer) Peter Schuhmann {Bedbuch J 2a/132}

{Pate bei} 21.06.1573 "Wilhelm Schuchman, Bürger und des Rhats alhir" bei Wilhelm Sd. Michel Kurz Kremers Bensheim ud. Ursula
{Pate bei} 18.09.1575 "Wilhelm Schuchman alhir" bei Wilhelm Sd. Stoffel Leybfrrieds der glockner alhir ud. Christine
{Pate bei} 23.06.1577 "Wilhelm Schuchman des Rhats alhir" bei Hans Wilhelm Sd. Johannes Halcyonius, Schulmeister Bensheim ud. Catharina
{Pate bei} 21.02.1584 "Wilhelm Schuman Ratsburg alhir" bei Wilhelm Sd. Hans Schof, Bürger Bensheim ud. Apollonia 
Schuchman, Wilhelm (I21114)
 
5087 1573 "in der Vorstat" Eisenlöffel, Caspar (I56308)
 
5088 1573 ? Schäffer, Sara (I46292)
 
5089 1573 Apollonia [!] Bodenshöfer, Ursula (I63422)
 
5090 1573 wird im Straßburger Protokollbuch der XXI vermerkt, daß Hans Schoch "ein junger, stattlicher zimmermansgesell ... bei seinem Schwager Ludwig Unfriden seligen und auch an andern orten bey erfahrnen meistern gearbeitet hat". Da Ludwig Unfriden in dem Text als eine bekannte Person vorausgesetzt wird, muß er in Straßburg, wahrscheinlich als Zimmermeister gelebt haben, was besagt, daß Schoch in der Stadt Familienangehörige besaß und hier auch gearbeitet hatte, bevor er nach anderen Orten weiterzog. Unter diesen ist nur ein Aufenthalt in Durlach gesichert, wo er wahrscheinlich zwischen 1568 und 1572, spätestens aber 1577 für den Markgrafen Karl II (gest. 1577) tätig war. Schoch, Hans (I5071)
 
5091 1574 gewesener Schultheiß Eisenlöffel, Caspar (I22708)
 
5092 1574 Ratsherr zu Seligenstadt Fleischbein, Johannes II (I48074)
 
5093 1574,1589 Feudenheim
1599,1601,1606 Ilvesheim
1580 mit Nickel Schoff oft als Angrenzer in Heddesheim genannt, beide sind Erben des Lorenz Schoff
1606 Gerichtsschöffe Ilvesheim
1613 als Angrenzer in Neckarau genannt
1619 im Erbbestandsbrief des Hans Flieg, Ilvesheim genannt
1620 werden in Neckarau Hans Schaffen Erben genannt
Die beiden Schwiegertöchter des Wilpert Schaff sind 1688 seine Erben
(daraus folgt , dass Hans Schaff der vater des Wilpert Schaff sein muss)
Hans Schaff war Erbe des Barthel Claisel
{Quelle Schaaff , Alte Familien der Umgebung Mannheims} 
Schoff, Hans (I45770)
 
5094 1575 Eheberedung zwischen Velten Schuep und Catharina Td. Martin Bauer; Veltens Kinder Ursel und Magdalena sollen die Mühle zu Bensheim erhalten {STA Bensheim Eheberedungen 1575} Familie: Schup, Velten / Bauer, Catharina (F5712)
 
5095 1575 Veltens Kinder Ursel und Magdalena sollen die Mühle zu Bensheim erhalten {STA Bensheim Eheberedungen 1575} Familie: Schup, Velten / (F16019)
 
5096 1575,1581,1584 Baurentmeister [=Bürgermeister] Fleischbein, Johannes II (I48074)
 
5097 1576 "Annelen Tregin" Treg, Anna (I53437)
 
5098 1578 Agnes Winter, sonst: Agnes, Engel, Engl Winter, Agnes (I22712)
 
5099 1580,1592,1598,1599,1603,1613,1614 Hahnmüller
1622 "der alt Hanmüller"
1589 Müller

{Pate bei} 1592 "Hans Schuchman der Hanmüller " bei Hans Sd. Chunradt Zülch, [Bensheim]
{Pate bei} 1598 "Hans Schuchman Hahnmüller " bei Hans Sd. Heinrich Leinwolt?, [Bensheim]
{Pate bei} 1599 "Hanß Schuchman der Hanmüller" bei Hanß Jacob Sd. Nickel Jacob ud. Elisabeth
{Pate bei} 1603 "Hanß Schuchman der Hanmüller" bei Hanß Sd. Michel Dieter, [Bensheim] ud. Ursel?
{Pate bei} 1613 "Hanß Schuman der Hahnmüller" bei Hanß Jacob Sd. Hanß Schneider von Zell ud. Dorothea

Ein Schlußstein über dem Portal der Hahnmühle trägt die Jahreszahl 1580 damals war [eine der beiden Hahnmühlen] im Besitz von Hans Schuchman und zinste 20 Malter Korn, 10 Maß und ein Achtel Wein. Die andere Hahnmühle besaß 1602 Samuel Anger, ein Sohn des Bensheimer reformierten Pfarrers Melchior Anger.
Die Hanmühle umfaßte ehemals einen Komplex von 5 Mühlen. Es waren dies zwei Getreidemühlen, nämlich die "Große" - auch "Untere" Hanmühle und die "Kleine" - auch "Obere" Hanmühle, weiterhin eine Ölmühle, eine Schneidmühle und eine Lohmühle [zum Mahlen der Eichenrinde für die Bensheimer Gerbereien]. In einer Urkunde von 1644 wird gesagt, daß die Hanmühle "die vornembste [bedeutendste] unter den Mühlen des Oberamtes Starkenburg" sei (Staatsarchiv Darmstadt Abt. Finanz. Konv. 8)
{Richard,Matthes, Bensheimer Mühlen in Bergsträßer Heimatblätter Nr.6, 1972} 
Schuchman, Hanß (I21111)
 
5100 1581 "... zu gemeiner Stadt Vormund verordnet/ (da er einmal Bürgermeister gewest)" Streitlein, Justinus (I45821)
 
5101 1581 "hohes Alter" von Ow, Agnes (I59694)
 
5102 1581 "hohes Alter" von Ow, Anna (I59695)
 
5103 1581 "Jerg" Meißner, Georg (I48416)
 
5104 1582 auswärts Sanwald, Agathe (I48499)
 
5105 1582 Magister und Pfarrer in Bissingen bei Kirchheim
1605-1626 Pfarrer in Hedelfingen 
Bloss, Jakob (I46273)
 
5106 1582 wird ihm das Forstamt übertragen Großgebauer, Conrad (I7100)
 
5107 1585 und 1589 6 Söhne.
Es werden hier noch keine Kinder dieser Söhne genannt. Nimmt man an, dass die Söhne zwischen 20 und 30 Jahre alt waren, müssten sie zwischen 1555 und 1565 geboren sein.

Supplikanten des Öschinger Lehens 27.06.1589 :
"Underthenigiste gehorsammiste Lehenleith
Georg, Matheiß, Jacob, Aberlin, Martin und Stoffel von Ow gebrieder obernents Martin von Aws seligen hinderlassne söhn, und dann Martin von Ow, weilund Martin von Ows vorbemelts Caspar von Ows Sohns son
deßgleichen Jacob, Hannß, Caspar, Georg und Martin von Ow gebrieder weilund Jacoben von Ows vorbesagts Caspar von Ows anderen sons sön
alß erben angezeigter Martin und Caspar von Ows seeligen All zu Eschingen"
{Brief betr. Eschinger Lehen von 1589} 
Familie: von Ow, Martin / (F16928)
 
5108 1586 Lehre beim Nachfolger seines Vaters im Amt des Werkmeisters des Straßburger Mauerhofes. Nach ihrem Abschluss ging er auf Wanderschaft. 1595 bewarb er sich, inzwischen fünf Jahre auf Wanderschaft, aus dem Fürstentum Ansbach, wo er beim Festungsbau mitwirkte, erfolglos um die damals wieder zu besetzende Werkmeisterstelle der Stadt Straßburg. Ridinger, Georg (I47021)
 
5109 1586 noch klein

Der "Kantengießer" Georg Attmann,der am 19.5.1589, gerade nach Entlassung aus der Vormundschaft,
selbst Vormund (über HansSchugen Sohn) wurde, ist vermutlich das dritte Kind letzter Ehe des alten Jakob Attmann .
1584 wohnte neben seiner Mutter Barbara ein Kantengießer Heinrich Albert (Albrecht), bei
dem Georg vielleicht die Zinngießerei erlernt hat. 1592 war der ursprüngliche Mitvormund
Melchior Attmann über Hans Schugen Sohn alleiniger Vormund. Daher dürfte Georg Attmann
um oder vor 1592 bereits gestorben sein. 
Attmann, Georg (I46834)
 
5110 1586 noch klein
hat 1696 noch Vormünder - war verm. schon erwachen und lebte wahrsch.auswärts 
Attmann, Hans (I46832)
 
5111 1586 noch klein
hat 1696 noch Vormünder, es wurde aber schon die Schlußrechnung vorgelegt.

Heinrich Attmann, der jüngste Sohn des Jakob Attmann, hat als sehr reicher -
1617 war er der reichste Bürger Neustadts überhaupt - und angesehener Mann zählreiche Spuren
seines Lebens hinterlassen. 1596 scheint er gleich nach der Entlassung aus der Vormundschaft
Hausstand und Familie gegründet zu haben. In den Jahren bis 1605 starben ihm eine
Magd und drei Kinder. 1605 wurde er mit Georg Brette1 Vormund über Adam Bauers Kinder
(15.1.) und mit Leonhard Becht Vormund über Konrad Attmanns Kinder (31.10.). Als er, mit
seiner Ehefrau Katharina, von seinem Bruder Hans Geld lieh, gab er als Unterpfand ein Haus
im Kesselringviertel (BP vom 06.04.1600). das ihm bald danach Ärger mit den Nachbarn, Heinrich
Lauterers Kindern, brachte (GP vom 10.3.1607).
Am 13.09.1608 wurden seine Ehefrau und ein Kind begraben. Dem Rat gehörte Heinrich
Attmann mindestens schon seit 1606 an, da er am 18.12.1606 bereits als "Herr" bezeichnet
wird (VB). Zwischen 1600 und 1620 sind keine Ratsprotokslle vorhanden, so daß die Zeit
seines Eintritts in den Rat nicht genauer festgelegt werden kann. In der Schatzüngsliste von
1617 steht er "offiziell" als Ratsverwandter. Laut Stadtrechnung von 1612 war er auch Kirchenmeister,
der das Schutz- und Schirmgeld von den Pfründnern im Armeleuthaus entgegennahm
(ähnlich BP vom 23.05.1612). Nach Auskunft der Stadtrechnung 1613 erhielt er 8 fl. für
einen "Kirchenmantel samt dem Macherlohn, so aus E.E.Rath Befehl der Hebammen gereicht
wurde", ferner Bezahlung "für schwarzleinen Tuch zu drei Vorhängen auf das Rathaus",
schließlich die Bürgermeisterbesoldung (30 fl.), gemeinsam mit Andreas Römmich.
Am 03.07.1613 (BP) wird als zweite Ehefrau Anna Christina genannt, die ihn lange überlebte.
In den Jahren 1613 bis 1617 verlieh er mehrmals Geld an Mitbürger (BP vom 03.07.1613;
23.02.1615; 06.01.1617). Die Bürgermeister Heinrich Attmann und Wilhelm Schmied hatten 1621
gemeinsam mit Viertelmeister Hans Wolf Dorn Rechnung abzulegen "über alles dasjenige Geld
und anderes, so wir zur Erhaltung gemeiner Stadt Gebäuen, Aufrichtung eines neuen Wahlß
(Walls), Abfertigung und Erhaltung der durchgezogenen und alhier gelegenen Reutern und Soldaten,
auch des Reiß Wagens wegen, von der Bürgerschaft zu Steuer und sonstigem eingenommen
und hinwiederum ausgegeben haben." (Stadtrechnung 1621 bis 1623).

Auch den Salzhandel verwaltete Heinrich Attmann von Rats wegen und wurde darin von
Herrn Otto Preuß abgelöst (RP vom 10.01.1622). Eine Beleidigungssache endete mit Versöhnung,
da Philipp Ludwig Klemm entgegen seiner "Schmehung" jetzt beteuerte, er wisse von Heinrich
Attmann "nichts alß ehr Liebs und guts zu sagen" (RP vom 12.1 1.1622).
Das RP vom 1.2.1623 beleuchtet die Zeitverhältnisse: "Wegen Unterhalt Herrn Majors ist
geschlossen, daß Herr Henrich Attmann und Philipp Peter Köberer ihn mit verordneter Leistung
und servition versehen sollen, zu gleichen Teilen, nämlich daß ein jeder so viel reiche
als vor einen Kapitän, als täglich 1 Rthlr und 1 Monat 1 Ohm Weins, was ihn ferners verwilligt,
sollen dieswerts entrichtet werden."
Am 18.03.1623 (RP) wurde niedergelegt, was der Rat zum Unterhalt der Pfarrer und Schuldiener
quartaliter zu geben bereit sei. Die Beträge lagen durchweg bei 20 fl., nur Heinrich
und Peter Attmann gaben je 30 fl. an. Ab 1622 waren Heinrich und Peter Attmann gleichzeitig
im Rat; sie waren ja keine Brüder, vielmehr war Heinrich der Stiefbruder von Peters Vater
Lorenz, sozusagen also Peters Stief-Onkel.
Heinrich Atimann wohnte im Lauerviertel, wo er zwei oder gar drei Häuser besaß. Außerdem
hatte er ein Haus im Kesselringviertel. Alle seine Anwesen erscheinen gelegentlich in
RP, KP oder BP.

Am 27.09.1637 rückte im Rat an die Stelle des Heinrich Attmann Matthes Haas. Und am
20.10.1637 erhielt der hinterlassene Sohn Johann Philipp einen Vormund (Herrn Peter Siegel)
(VB). Heinrich Attmann war also offenbar im September 1637 gestorben.

{Quelle : Attmann-Familien in Neustadt an der Weinstraße Von Hans und Hedwig T h o m a s
in Pfälzisch-Rhein.Familienkunde Bd 11 Heft 4 1987} 
Attmann, Henrich (I46791)
 
5112 1586 noch klein
Laut Schatzungsliste von 1592 war Sebastian Attmann ein Schreiner im Lauerviertel
mit einem Vermögen von immerhin 1600 fl.
Während er selbst einmal Vormund war (über Balthasar Eberts Sohn, VB vom 23.07.1600), gab
es Vormünder über seine Kinder erster Ehe (VB vom 13.12.1 595), zweiter Ehe (VB vom 17.03.
1601, auch im BP vom 11.09.1609 genannt) und dritter Ehe (VB vom 4.02.1612). Sebastian Attmann
wurde am 01.01.1603 begraben. Seine Ehefrauen sind nicht bekannt. Der Tod eines
Sohnes am 03.04.1613 ist im BB eingetragen, und nur ein Sonn scheint groß geworeen zu sein,
der auch in der Schatzungsliste von 1617 steht ("Sebastian Attmanß Sohnß Zweyter Ehe Vormundt
Conradt Attman undt Caspar Glaub"). Es war vermutlich Johannes Attmann, der am
04.01.1620 ein Kind begraben mußte und am 15.01.1621 selbst begraben wurde, und dessen Witwe
am 11.9.1621 noch ein Kind bestatten ließ. Diese Frau "Maria, Johann Attmenns Sel. Wittib"
bat am 03.02.1624 (RP) um ihren Abschied, weil sie sich in Landau wiederverheiraten
wollte. Dabei wurde ihr Vermögen auf mindestens 300 fl. geschätzt, außerdem hatte sie
Kleinodien zu Straßburg im Wert von 200 fl.

{Quelle : Attmann-Familien in Neustadt an der Weinstraße Von Hans und Hedwig T h o m a s
in Pfälzisch-Rhein.Familienkunde Bd 11 Heft 4 1987} 
Attmann, Sebastian (Bastel) (I46835)
 
5113 1586 noch klein Attmann, Apollonia (I46833)
 
5114 1586 weiland Schultheiß, 1591 gewesener Schultheiß Eisenlöffel, Hans (I26633)
 
5115 1586-1632 Ratsherr Sanwald, Kaspar (I48503)
 
5116 1587 Anmerkung bei Taufe "Maria Schweikertin (q puerpio aml...?)" Schweikhart, Maria (I51211)
 
5117 1587 ist ein Lemmel (ohne Vorname) im Ratsprotokoll bei einer Streitigkeit erwähnt.
1597 nimmt Judith Lemmel (Melchiors Frau) 20 Gulden Darlehen auf ihr Haus in der Leipziger Gasse.
1599 tritt Melchior Lemmel, Tischler in Torgau, als ehelicher Vormund seiner Frau Judith bei der Erbschaftsteilung Friedrich Fehrens auf. 
Lemmel, Melchior (I342)
 
5118 1587 wir im Grünäuel [Rue du Grunäuel] der Garten der Hausfrau des Niclaus Eisenlöffel am Eck gegen die Ringmauer genannt. Wolf, Ottilia (I65575)
 
5119 1588 besitzt 2 Pferde.
1592 in Eppelheim/Baden. 
Erer, Johann Volprecht (I59436)
 
5120 1588 im Weinheim Fähnlein zinst 1600 an St. Nikolaus Altar
"Kinder" unmündige Grundbesitzer 1604-1611 
Säuberle, Hans (I26305)
 
5121 1588 Nachsteuer Huß, Jakob (I48487)
 
5122 1589 noch nicht genannt. Erwähnt in der Lehensakte Owsches Lehen um 1601/02

Nach Duncker besitzt er 1604 einen Zehnten von einer Mannsmad in Öschingen, desgleichen Äcker in Mössingen und Öschingen. Es handelt sich aber hierbei vermutlich um einen anderen Georg von Ow.

Am 28.08.1658 wird seines Ackers in der unteren Zelg gedacht. Am 22.10.1660 erscheint er mit seinem Bruder Martin als Zeuge.
{Duncker Geschichte Hohenberger Lehen, S.6} 
von Ow, Georg (I59631)
 
5123 1589 noch nicht genannt. Erwähnt in der Lehensakte Owsches Lehen um 1601/02;
Am 22.10.1660 erscheint er mit seinem Bruder Georg als Zeuge.
{Duncker Geschichte Hohenberger Lehen,S.6}
Genannt 1609 {T. Schön, Geschichter der Familie v. Ow, S. 202}
{Pate bei} Nov.1648 bei Abraham Sd Alt Hanß Wagner, Öschingen ud. Ursula
{Pate bei} 11.10.1651 bei Conradt Sd. Bartlin Scheckh, Öschingen ud. Anna
{Pate bei} 25.01.1652 bei Catharina Td Alt Hanß Wagner, Öschingen ud. Ursula
{Pate bei} 15.01.1654 bei Jerg Sd. Bartlin Scheckh, Öschingen ud. Anna 
von Aw, Martin (I52587)
 
5124 1589 Forstmeister
(Forstsachen, Rechnung des Forstmeisters Konrad Großgebaur und seines Sohnes Martin, 1589/90 (Bl. 1-19)) 
Großgebauer, Conrad (I7100)
 
5125 1589 nicht mehr genannt von Ow, Hanns (I59625)
 
5126 1589 werden die 5 Söhne namentlich erwähnt, 1585 noch nicht. Angenommen wird deshalb , dass sie 1589 zwischen 10 und 20 Jahre alt sind.Sie müssten dann etwa 1570-1580 geboren sein.
In der Lehensakte um 1601/02 werden nur noch die Söhne Caspar und Georg genannt. 
Familie: von Ow, Jacob / (F16957)
 
5127 1589 Witwe Hettinger, Catharina Dorothea (I59664)
 
5128 1590 im Rat angenommen Streitlein, Justinus (I45821)
 
5129 1592 "Bernt" Dietz, Bernhard (I2987)
 
5130 1592 "Dryer" ; 1597 "Alt Hanns Dreer" Dreer, Hans alt (I53367)
 
5131 1595 Schultheiß Feudenheim
1575-1606 urkundlich belegt Feudenheim
1610 und 1617 Gerichts Wallstadt
{Quelle Schaaff , Alte Familien der Umgebung Mannheims} 
Schaff, Balthasar (I45776)
 
5132 1595 Torgau. Leipzigisch Viertel: Baltzer Lemmell xxxv ßo Haus und Hof; Spittel-Viertel: Melchior Lemmell xviij ßo Haus und Hof. Lemmel, Melchior (I342)
 
5133 1596 stirbt in Torgau die alte Lämmelin im Spital.
→ Die "alte Lämmelin" dürfte Ilgens Witwe sein; das ist aber nicht ganz sicher. (HDL) 
Lemmel, Ilgen (I356)
 
5134 1597 Fauteiamtsverweser Fleischbein, Johannes II (I48074)
 
5135 1599 tritt Melchior Lemmel, Tischler in Torgau, als ehelicher Vormund seiner Frau Judith bei der Erbschaftsteilung Friedrich Fehrens auf. Fehre, Friedrich (I349)
 
5136 1599 tritt Melchior Lemmel, Tischler in Torgau, als ehelicher Vormund seiner Frau Judith bei der Erbschaftsteilung Friedrich Fehrens auf. Fehre, Judith (I343)
 
5137 16 Apr 1886 ? Freymiller, Ludwig J (I65247)
 
5138 16 Juni? Horn, Peter I. (I68456)
 
5139 16 Uhr 30, an Speiseröhrenvereiterung, allgemeiner Kräfteverfall, Herzmuskelentartung Ludwig, Katharina (I66016)
 
5140 16./17.12.999 Kloster Selz von Hoch-Burgund, Adelheid (I1035)
 
5141 16./17.6.956 von Franzien, Hugo (I302)
 
5142 16.02.1638 laut familysearch Hilcker, Georg (I48345)
 
5143 16.06.1658 Bürgerannahme Bensheim, die Hausfrau von Bensheim
aus "Breulingen bei Villingen" 
Zirlenwagen, Johannes Conrad (I22633)
 
5144 16.1.1567/7.2.1579 Brentano, Meister Stefano (I62631)
 
5145 16.10. von Öhningen, Ita (I101)
 
5146 16.10. von Rheinfranken, Judith (I345)
 
5147 16.10.1499 Wappenbesserung für ihn und seinen Bruder Claus I von Gaisberg, Hans V (I46402)
 
5148 16.10.? Levasier, Valentin (I61487)
 
5149 16.12.; 23.8.1164 nach Wegener  von Lebenau, Siegfried III. (I238)
 
5150 16.2.1495/14.1.1497 Brentano, sér Stefano (I62687)
 
5151 16.2.1886? Gärtner, Ferdinand (I63309)
 
5152 16.4. von Passau, Uta (I754)
 
5153 16.5. von Weimar-Orlamünde, Richardis (I567)
 
5154 16.6.1503/7.12.1506 Piazzolo, sér Ambrogio (I50731)
 
5155 16.6.1712/12.4.1714 Piazzolo, Giovanni (I22438)
 
5156 1600 Margravischer baumeist[er] zu Durlach Ridinger, Georg (I47021)
 
5157 1600 Schneider Stoffel (modo Herr Olff) 1649 modo Velten Braun Olff, Christoph (I21306)
 
5158 1601: 8 Kinder, 1605: 7 Kinder Familie: Schädel, Johannes / Schweikhart, Elisabeth (F17735)
 
5159 1603 Bürgeraufnahme, hiesige Frau Eisenlöffel, Christmann (I26599)
 
5160 1604 "der alte Büttel" Geisheimer, Bonifacius (I43775)
 
5161 1604 "Töchterlein" Nestenbacher, Margaretha (I56412)
 
5162 1605/1615 Sanwald, Hans Wilhelm (I48426)
 
5163 1607 beim Umbau der Stiftskirche in Aschaffenburg um Rat gebeten,
1609 in der kurfürstlichen Ratifikationsurkunde der kaiserlichen Steinmetzenordnung von 1563 genannt,
1610, 1611 und 1616 Zeuge bei Bestallungen, außerdem in einer Rechnung für 1609-1614 als Empfänger eines Geldbetrages für Beratung im Zusammenhang mit dem im Bau befindlichen Dalberger Hof in Mainz genannt; 
Ridinger, Georg (I47021)
 
5164 1607 ist sein Schwager Philipp Meder Seitz, Hanß (I18406)
 
5165 1608 "Kneirir" Knauer, Anna (I52746)
 
5166 1608: 58 Jahre alt Zeitter, Johannes (I59374)
 
5167 1609 wurde er mitbelehnt mit dem Eschinger Lehen.
Er scheint für den Junker Eberhard Wolf von Dachenhausen ein Gut bewirtschaftet zu haben, denn 1617 ist davon die Rede, dass er dem genannten Junker jährlich auf Martini verschiedene Naturalien zu zinsen haben. Albrecht (meist Aberlin oder Aberli genannt) scheint aber auch eigenen Grund besessen zu haben.
Seine Nachkommen schreiben sich "von Au" 
von Aw, Auberlin (I59630)
 
5168 1610 "pro tempore consulis Schleusingensis" Streitlein, Justinus (I45821)
 
5169 1610 ist eine Lücke im Taufbuch Gönningen Völl, Catharina gen._Fellen_Catherle (I52357)
 
5170 1611 24 Jahre verheiratet Familie: Greiner, Hans / N.N., Ursula (F12837)
 
5171 1611 und 1615 2 Briefe an den Mediziner Johann Hartmann Beyer (1563-1625), Frankfurt Sartorius gen.Tillmetz, Dr. phil. et med. Georg Jacob (I40886)
 
5172 1611 Weidmann zum Neûndorff Großgebauer, Hans (I23032)
 
5173 1612 "Gerg Jacob Sartorius genannt Tilmetz D. Leib Medicus" Sartorius gen.Tillmetz, Dr. phil. et med. Georg Jacob (I40886)
 
5174 1612,1618 "Lünnder" Linder, Hans (I52445)
 
5175 1613 "Chur: und Fürstlichen Sächsischen AmptVerwalters beyder Ämpter / Kalten-Northeim und Fischbergk/" Großgebauer, Johann (I7520)
 
5176 1613 (+) "Cunrad Großgebauwrn Chur: unnd Fürstlichen Sächsischen in die Fürstliche Graffschafft Henneberg verordneten Jäger: und Oberland ForstmeisterGroßgebauer, Conrad (I7100)
 
5177 1613 Förster zum Neûdorff Großgebauer, Hans (I23032)
 
5178 1613 Witwer Herrmann, Jerg (I62069)
 
5179 1614 Forstknecht Neundorf, gibt 2 fl zum Bau des Forsthauses Großgebauer, Hans (I23032)
 
5180 1614 oder später Familie: Greiner, Kaspar / Greiner, Margarete (F13659)
 
5181 1615 in Blaubeuren als Ehefrau erwähnt ( hier nicht als Mutter der Kinder Anna Maria und Johann Jakob genannt) {NWDB § 2217 (Blaubeuren)>

Christliche Leichpredigt / Bey der Begräbnuß Weiland der Ehrnreichen und Tugendsamen Frawen / Elisabetha / deß Ehrnvesten und Vorgeachten Herrn / Georgii Meißners / Kellers zu Weinsperg / geliebter Haußfrawen Seeliger Gedächtnuß.
So den 18. Aprilis dises 1631. Jahrs / seeliglich im HErren entschlaffen / und den 19. folgends Christlich zur Erden bestättigt worden.
Gehalten zu Weinsperg / Durch M.JOHAN. CONRADVM Pfeilen / Pfarrern daselbsten.
[gedruckt] Heylbrunn / bey Christoff Krausen M.DC.XXXI.
(...)
Dieselbige num kompt her / nicht von geringen / sondern von fürnemmen Eltern.Dann ihr Anherr oder Altvatter ist gewesen / der werthe Mann GOttes / unnd weitberühmbte Theologus HErr Johannes Brentzius, Fürstl.Würtemb. Raht / unnd erster Evangelisscher Probst zu Stutgart / Christmilter Gedächtnuß / von welches Lehr / Schrifften / Büchern / und der KirchenGottes viel geleisteten Diensten / fast die gantze Welt zusagen weißt. Diser Ehrwürdige HErr / hat sein liebe Tochter Catharinam Ehrlich vertrawt / dem auch Ehrwürdigen / Wolgelehrten Herrn M. Jacobo Göring, gewesnen Pfarrern seeligen zu Lauffen / welcher mit seiner Ehlichen Haußfrawen / durch GOttes Segen / unser Mitschwester erzeugt / auch zum heyligen Tauff gefürdert hat / dardurch sie Christo immatriculirt und einverleibt / zu einem Kind Gottes unnd Erben aller Himmlischen Güter / gemacht worden ist. Und obwol ihr / ihre liebe Eltern / da sie noch nit vier Jährig gewesen / durch den zeitlichen Todt entfallen: So h hat ihr doch GOtt / der Waisen helfer / einen andern Pflegvatter bescheret / nemblich / den Ehrwürdigen hochgelehrten Herrn / Johannem Brentium, Professorem Theologiae zu Tübingen / Fürstl. Würtembergischen Rath / und Praelaten zu Hirschaw / der sich seines Bäßlins und Schwester Kinds getrewlich angenommen / und sie in guter Zucht unnd Lehr / zuforderst aber zu wahrer Gottsforcht angehalten und erzogen hat. Und als sie zu ihren Jahren kommen / ist sie vertrawt worden / Herrn Samuel Werlin / Stattschreibrn zu Newbürg / mit dem sie innerhalb neunjährigem Ehestand / sechs Kinder gezeugt / deren noch zwo Töchtern beym Leben / unnd durch ehrliche Heurath wol undergebracht seind. Nach solches ihres ersten Haußwirths Seeligen ableiben / hat sie sich verheyrath / mit dem Ehrnvesten / Vorgeachten Herrn / Georg Meißnern / jetzt hiesigen Kellern ( mit deme sie in die siben und zweinztig Jahr Ehelich unnd Ehrlich gelebt / und durch GOttes Seegen sechs Kinder erzeugt / deren nonoch fünff überig / welche sie zur Erbarkeit / Gottseeligkeit / und zur vermahnung zum HErrn getrewlich angewisen hat. Und hat man hierbey Gottes wunderbarliche Regierung in acht zunemmen / in dem vor siben und zweinzig Jahren / an disem heutigen Tag / ihr Hochzeitlicher Ehrentag / jetzt aber ihr tag zum Begräbnuß ist / dannenhero der Königliche Prophet David unns vermahnet: Wir sollen erkennen / daß der HErr seine Heyligen wunderlich führe.
(...)
{Leichenpredigt Elisabeth Meißner 1631} 
Göring, Elisabeth (I48517)
 
5182 1616 "Anna" Haas, Anna Maria (I21145)
 
5183 1616 "Ennderle" Gucker, Endres (I53027)
 
5184 1616 Der Verwalter des aufgelösten Klosters Himmelthal, Heinrich Linn, stiftet den Renaissance-Altar (aus der Werkstatt Michael Junckers?)
[lt. Nachlass Schnarrenberger seine Frau Anna !] 
Linn, Johann "Heinrich" (I3720)
 
5185 1616 Stadt-Oberviertel : 100 fl, 1623 : Witwe N. (I21430)
 
5186 1616 Verena Maria, 1627 Ferina, um 1657 Veronika Maria Rantzenweiler, Verena (I42639)
 
5187 1617 "Dr. phil. et med. "designatus mediens" des Erzbischofs Joh. Schweickard Sartorius gen.Tillmetz, Dr. phil. et med. Georg Jacob (I40886)
 
5188 1617 Albrecht ausgerissen und davon gegangen
Hat seine nächsten Gefreunde in Bietigheim,Beilstein und Bottwar (Glashüttenakten 8) 
Greiner, Albrecht (I46581)
 
5189 1617 Geldzinsen von erbverliehenen Gütern der Heppenheimer Kirche und deren Pfründen
"7 1/2 alb ahn [entspricht] 10 sch hellern zue stendigem erbzins alle jahr uff Martini gefallen der Capellen (zue) Heimbach [Hambach] von 10 ruten wiesen, im Ahlenweg gelegen...
Inhaber: Hanß Spengler als stam [der Zinspflichtige, an den sich der Zinsherr hält], Hanß Wagener, schmidtt, Georgen Dietz der müller undt Hannß Schmidtt der schneider, alle zue Benßheimb"
Diese Güter wurden 1532 von Hannß Weiß, Bürger Bensheim und seiner Frau Elsa erblich geliehen.
{Gesch.blätter Kr. Bergstr. Bd 6 S.91} 
Dietz, Georg (Jörg) (I2044)
 
5190 1617 zusammen Veltin Jost Vormund bei den Kindern Veltin, Barbara und Catharina des Leonhard Seitz, Metzger, Weinheim ud. (+) Margaretha Seitz, Nickel (I61021)
 
5191 1617,1622 Forstknecht zum Neundorf Großgebauer, Hans (I23032)
 
5192 1617,1631 Einwohner in Höchst Clesy, Wendlin (I44182)
 
5193 1618 Keller,Schaffner im Kloster Himmelthal Linn, Johann "Heinrich" (I3720)
 
5194 1618 quondam Bawmeister aulae Aschaffenburgensis Ridinger, Georg (I47021)
 
5195 1618 Reverendissimi famulus argentarius, Silberdiener in aula Aschaffenburg Lihn, Johann (I47009)
 
5196 1619 ? schwer zu lesen Lihn, Maria Margaretha (I47045)
 
5197 1619 medicus aulicus,
1621 R.D.N. archiater,
1624 Leybmedicus 
Sartorius gen.Tillmetz, Dr. phil. et med. Georg Jacob (I40886)
 
5198 1619 und 1627 Schultheiß Kleinwallstadt
prius servus provincialis R.D.N. 
Fleischbein, Johann Caspar (I47039)
 
5199 1620 Gerichtsschöffe
1650-1662 Schultheiß-Anwalt Seckenheim 
Schaaf, Wilfert (I45756)
 
5200 1620 camerae praefectus
1621 Kammerschreiber, magister seu praefectus camerae
1623 praefectus camerae et consiliarius R.D.N. 
Sperling, Justus (I47031)
 

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